Heimatkreis Plan-Weseritz e.V.
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Hangendorf b. Neumarkt



Hangendorf (550 m), gehörte schon 1233 mit der Bezeichnung OLESCHOWIC zu Neumarkt und so zur Grundherrschaft Stift Tepl. 1468 kurzfristig zur Herrschaft Schwanberg. 1475 wieder beim Stift Tepl. Seit 1632  Hangendorf. Ab 1850 ist Hangendorf eine selbständige Gemeinde.

Hangendorf zählte 44 Häuser mit 236 Einwohnern, die von der Landwirtschaft lebten. Kirche, Schule, Post in Neumarkt. Bahnstation Weseritz. Gemarkungsfläche: 668 ha.
Der Ortsname deutet auf bestimmte Siedlungsverhältnisse und auf die Beschaffenheit des Bodens (Hanglage). Etwa ab 1880 gezielte Dorferneuerung und Dorfverschönerungsarbeiten (z. den Dorfplatz).

Im Ersten Weltkrieg waren 10, im Zweiten Weltkrieg 19 Gefallene und Vermisste zu beklagen. Am 08. Mai 1945 besetzten US-Truppen Hangendorf. Die Tschechen folgten und die Hangendorfer wurden enteignet und später 1945/1946 nach Bayern, Hessen und in die Sowejtische Besatzungszone vertrieben.

Edwin Kapitz


Benutzte Quellen:
  • Heimatkreis Plan-Weseritz e.V.: „Über Grenzen hinweg“, Selbstverlag, Geisenfeld 1964, Seite 560-563.
  • Prof. Dr. F. Lerch: „Unsere Heimat“, Selbstverlag o. J., Weseritz, Seite 166 und 194.
  • Prof. Ernst Pohl: „Ortslexikon Sudetenland“, Helmut Preußler Verlag, Nürnberg 1987, Seite 159, ISBN: 3-925362-47-9.
  • Baxa/Novotna/Prasil: „Weseritz und Umgebung auf alten Ansichtskarten“, Verlag Ing. Vaclaw Baxa, Hostivice 2006, Seite 113, ISBN: 80-86914-03-8.
  • Ralf Heimrath: „Hinter Berg und Eiche“, Dr. Bernd Wißner, Augsburg 1994, Seite 23, ISBN: 3-928898-46-9.
  • Josef Hacker: „Die Ortsnamen des Bezirkes Plan“, Südostdeutsche Forschungen, Heft 1, München 1938, Seite 121-144.


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