Heimatkreis Plan-Weseritz e.V.
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Schwitz



Schwitz (620 m) einst ein Rittersitz (1410 Ritter Heinrich von Schwitz), ging 1253 als Geschenk König Wenzel I. an die Brüder des heiligen Franziskus. 1410 - SVITS. 1506 ist SCHWITZ im Verzeichnis der zur Herrschaft Schwanberg gehörenden Orte angeführt. Ein Urbar der Herrschaft Schwanberg vom Jahre 1651 erwähnt auf „DORFF SCHWITZ“ 45 Untertanen.
Wiederholt ist das Dorf von Bränden und Seuchen heimgesucht worden, dennoch hat sich das Dorf immer wieder erholt. Mit dem Bau des letzten Straßenabschnittes erhielt SCHWITZ eine günstige Verkehrslage.

Schwitz zählte 26 Häuser mit 147 Einwohnern, die von der Landwirtschaft lebten. Zur Post musste man nach Bernklau, zur Kirche und Schule nach Unter-Jamny. Die nächstgelegene Bahnstation war Weseritz. Gemarkungsfläche: 270 ha. Zwei Teiche sorgten u. a. für das notwendige Löschwasser im Gefahrenfalle.

Der Erste Weltkrieg forderte 7, der Zweite Weltkrieg 3 Gefallene. Im Zuge der Vertreibung der Deutschen verloren auch die heimattreuen Schwitzer ihre Heimat.

Edwin Kapitz



Benutzte Quellen:
  • Heimatkreis Plan-Weseritz e.V.: „Über Grenzen hinweg“, Selbstverlag, Geisenfeld 1964, Seite 675 - 677.
  • Prof. Dr. F. Lerch: „Unsere Heimat“, Selbstverlag o. J., Weseritz, Seite 178 und 198.
  • Prof. Ernst Pohl: „Ortslexikon Sudetenland“, Helmut Preußler Verlag, Nürnberg 1987, Seite 511, ISBN: 3-925362-47-9.
  • Baxa/Novotna/Prasil: „Weseritz und Umgebung auf alten Ansichtskarten“, Verlag Ing. Vaclaw Baxa, Hostivice 2006, Seite 134, ISBN: 80-86914-03-8.
  • Ralf Heimrath: „Hinter Berg und Eiche“, Dr. Bernd Wißner, Augsburg 1994, Seite 35, ISBN: 3-928898-46-9.
  • Josef Hacker: „Die Ortsnamen des Bezirkes Plan“, Südostdeutsche Forschungen, Heft 1, München 1938, Seite 121-144.


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